Der Leitfaden zur Weinverkostung

Wein sollte man immer mit all seinen Sinnen genießen. Unsere Sinnesorgane für den Geschmack sind das Auge, die Nase und der Gaumen. Sie denken jetzt: „Das Auge?“, doch das Auge isst bekanntlich mit und beim Wein trinkt es eben auch mit. Nur was gut aussieht schmeckt uns auch. Der Geschmack am Gaumen hat immer auch sehr viel mit dem Geruch zu tun, denn ohne den richtigen Duft gibt es auch kein Geschmackserlebnis. Aus diesen Gründen nutzen viele Weinliebhaber ganz bewusst alle wichtigen Sinne um ihren Wein bewerten und genießen zu können. Dazu jetzt die Reihenfolge im Einzelnen:

COLOR – Die Weinfarbe

Weinverkostung nach dem COS Schema

Weinverkostung nach dem COS Schema

Das C steht für Color, also für die Farbe des Weins. Wir reden hier aber nicht vom Unterschied Rotwein oder Weißwein.  🙂 Obwohl auch das seine Reize hat, wenn man den Wein mal in einem dunklen Glas ohne die Farbe zu kennen probiert.
Die Farbe des Weins sagt uns schon sehr viel über den Inhalt und auch was wir zu erwarten haben. Ein strahlendes, helles rot zeugt meist von einem eleganten und filigranen Rotwein. Sieht das rot eher bräunlich aus, dann hat der Wein meist schon eine gewisse Reife und man darf keine frische Frucht mehr erwarten. Viele Menschen mögen am liebsten eher dunkle, fast brombeerfarbige Rotweine, denn diese sind meist auch sehr fruchtig und schmecken dabei voll und kräftig. Wenn der Wein am Glasrand aufgehellt erscheint, dann handelt es sich um so genannte Reiferänder, die davon zeugen, dass der Wein schon etwas älter ist. Gelb dunkle und fast Orangefarbene Weißweine sind entweder schon etwas reifer oder zählen auch zu den schweren Weißweinen. Dagegen sind helle, Strohgelbe Weißweine mit oder ohne grünen Reflexen meist auch frisch und klar im Geschmack. Bei Rosé können wir durch die Farbe schon zwischen zwei unterschiedlichen Rosésorten unterscheiden. Die pinkfarbenen dunkleren Rosés sind nach der Saftabzugsmethode (Saigner) erstellt. Hier erwarten uns in der Regel lecker fruchtige Weine mit Aromen von dunklen Beeren. Die Lachsfarbenen Roséweine werden erst nach zwei bis drei Tagen auf der Maische abgepresst. Das ergibt oft frischere und elegantere Rosés. Durch die Farbe lässt sich hier also schon sehr viel über den Wein erfahren. Wenn Sie Wein bestellen , ist dieser ja auch noch ungeöffnet in der Flasche und damit ist die Farbe oft Ihr erster Eindruck und der ist bekanntlich der wichtigste.

Odor – Das Bukett der Weine

Kommen wir zum O, unserem zweiten Punkt. Das O steht für Odor und somit den Geruch oder den Duft des Weins. Wobei Geruch irgendwie treffender ist, denn nicht nur die Düfte sondern auch die Fehlnoten machen eine deutliche Aussage über den Wein. Dieser kann ja nicht nur duften sondern auch muffig oder korkig riechen. Der Weingeruch ist wichtiger als viele denken, denn dieser hat einen realen Einfluss auf den später wahrgenommenen Geschmack des Gaumens. Im unserem Leben begleiten uns Gerüche stärker als Geschmäcker. Die Gerüche vermitteln uns unzählige Informationen und beeinflussen dabei sogar unsere Gefühlswelt und unsere Erinnerungen. Angenehme Düfte lösen in uns Wohlbehagen aus und unangenehme Düfte warnen uns eindringlich. Machen Sie doch mal die Probe und verkosten Sie einen Wein ohne Geruch. Dafür muss man sich nur die Nase zuhalten. Der Geschmack wirkt dann wie betäubt und von Genuss kann schon gar keine Rede mehr sein. Doch eigentlich reden wir hier ja über die wohlriechenden Aromen der Weine. Bei gutem Rotwein riecht man meist zuerst die Beerenaromen. Von Brombeere bis Himbeere oder Dörrpflaume kann hier alles dabei sein. Danach nimmt man die Gewürz- und Blumennoten wahr und zuletzt die mineralischen Anklänge. Auch die typischen Holznoten geben Aufschluss über den späteren Geschmack.
Weißweine riechen oft nach gelben Früchten und nach Gräsern und grünem Gemüse wie Paprika. Sie können auch exotisch nach Stachelbeere, Ananas und Pfirsich duften. Im Ganzen nimmt man Weißweine beim Aroma auch heller wahr als Rotweine. Auch da kann man schon den Zusammenhang von Farbe und Geruch erkennen.

Sapor – Der Geschmack der Weine

Sapor heißt unser letzter Punkt. Mit Sapor ist der Geschmack des Weins gemeint. Dieser hat natürlich auch einen direkten Zusammenhang mit dem Geruch wird aber vom Gaumen zuletzt wahrgenommen. Wichtig ist, dass der Wein im Mund mit dem Duft in der Nase harmoniert. Durch die Farbe und den Geruch haben wir schon eine gewisse Erwartungshaltung eingenommen und der Gaumen ist quasi jetzt die Endkontrolle. Hatte der Wein eine kräftige dunkelrote Farbe und roch dabei nach Cassis und Brombeere so geben beerige Noten am Gaumen ein stimmiges Gesamtbild ab. Aber der Gaumen ist natürlich nicht nur Endkontrolle, denn manche Eindrücke kann man nur mit dem Mund erfassen. Beim Rotwein ist das zum Beispiel auch das enthaltenen Tannin, die Gerbstoffe die aus der Schale in den Wein gelangen. Sie vermitteln dieses pelzige, raue Gefühl im Mund und auf der Zunge. Tannin kann dabei entweder samten oder aber auch rau sein. Bei Wein mit viel Lagerpotenzial ist Tannin in jungen Jahren oft noch ungezügelt, mit andauernder Reife wird es aber immer mürber und damit auch weicher. Weißweine haben kein Tannin, hier erkennt man am Gaumen aber schnell den Säuregehalt. Der Weißwein kann säurebetont und sogar quietschig schmecken, so wie z.B. Sauvignon Blanc oder Riesling. Er kann aber auch weich und schmelzig schmecken, wie sehr oft Chardonnay und andere Burgundersorten.

Soweit die Übersicht, natürlich haben wir bestimmt ein paar Punkte vergessen, doch nach dem 3-Punkte COS-Schema können Sie entscheiden ob der Wein sich in diesen drei Punkten harmonisch zu einem gelungenen Gesamtbild zusammenfügt oder ob er gar Schwächen hat oder sogar Fehler aufweist.

Ganz wichtig, lassen Sie sich bei der Entscheidung nicht von außen Beeinflussen, denn ganz zum Schluss ist es nur Ihre Entscheidung, da es sich ja auch um Ihre Augen, Ihre Nase und Ihren Gaumen handelt. Somit ist Ihr Eindruck natürlich auch subjektiv und das sollte er auch bleiben, denn das ist gut so. Zu guter Letzt ist es doch genau das, was Wein zu einem einzigartigen Getränk mit einer großen Individualität macht. Beim Online Weinhändler  genuss7 finden Sie eine große Auswahl an Weinen und durch die Kategorisierung in verschiedenen Typen, damit auch schnell einen Wein, der Ihnen schmecken könnte. Und dann heißt es selber verkosten und bewerten. Am Besten mal nach dem drei Punkte COS Schema.

Weingut Johann Geil macht geile Weine!

Die Weine vom Weingut Johann Geil aus Rheinhessen kann man ab sofort online bei genuss7 bestellen.

Weingut Johann Geil

Weingut Johann Geil

Auf der Internetplattform von genuss7.de bekommt man Weine aus allen wichtigen Weinbaugebieten der Welt. Mit speziellen Filtern und der Suche kann man sich dort schnell zu seinen gewünschten Weinen durchstöbern. Momentan sind bei genuss7.de an die 3000 Weine lieferbar.

Das Sortiment wird ständig überarbeitet und erweitert. Ein Fokus liegt dabei auf Deutschland, denn bei den Deutschen sind Weine aus dem eigenen Land nach wie vor sehr gefragt. Der neuste Zuwachs aus Rheinhessen ist das Weingut Ökonomierat Johann Geil. Jochen Mössner, der zuständige Einkaufsleiter bei genuss7.de sagt dazu: „Das rheinhessische Weingut Geil hat mich mit klaren, rebsortentypischen Weißweinen überzeugt. Gleichzeitig ist auch das Preis-/Leistungsverhältnis sensationell. Die roten Burgundersorten sind sehr elegant, charmant und überzeugen durch eine große Finesse. Dieses Weingut wollte ich unbedingt im Programm haben.“

Johann Geil war der Erste Winzer aus Bechtheim, der Wein in Flaschen füllte und diese eigenständig vermarktete. Seine damalige Weitsicht, gepaart mit einem unbändigen Unternehmergeist war damals wie heute legendär. Für seine Verdienste am Weinbau wurde ihm dann auch vom Großherzog zu Hessen und bei Rhein der Ehrentitel Ökonomierat verliehen. Auch heute leben auf dem Weingut noch 3 Generationen unter einem Dach und führen gemeinsam das Erbe von Johann Geil weiter. Die Weinguts-Philosophie ist weiterhin die konsequente Ausrichtung am Qualitätsgedanken, gepaart mit einem hohen Maß an Handarbeit und dem dafür nötigen Feingefühl bei der Fertigung.

Bei genuss7.de kann man jetzt die geilen Weine aus Rheinhessen bestellen. Unter der URL: www.genuss7.de/ weingut-geil-erben-oekonomierat-rheinhessen.html findet man eine Übersicht über die dort verfügbaren Rot- und Weißweine.

Weinempfehlung Frühling – Zum Frühling hin, einfach mal den Kühlschrank entstauben.

Wie Sie die richtigen Weine für die warmen Tage finden. Unsere Weinempfehlung Frühling!

Weinempfehlung Frühling

Weinempfehlung Frühling

Jetzt beginnt Sie wieder, die schönste Zeit im Jahr. Die Bäume lassen sich wieder ein dichtes Blätterwerk wachsen und die Wiesen strotzen nur so vor saftigem grün. Dazu setzen Blumen und Sträucher farbige Akzente. Klar dass es einen dann ins freie, die Natur zieht und so wird auch die Terrasse auf Vordermann gebracht um hier die schönsten Stunden in frühlingshaftet Umgebung zu verbringen.

Schnell bekommt man in dieser frischen Umgebung Lust auf ein ebenso frisches und animierendes Getränk. Und was passt besser in den Frühling als ein schmackhafter Wein. Zum Beispiel ein frischer Weißwein oder ein süffiger Rosé. Natürlich sind auch leckere Seccos und Sekte überaus ansprechend. Den richtigen Wein mit Freunden unter freiem Himmel zu genießen ist einfach ein unvergleichliches Gefühl von Freiheit und Lebenslust.

Meistens ist es sehr individuell, welcher Tropfen der richtige Wein  ist, deswegen hier eine kleine Zusammenstellung:

Mag man es sehr spritzig mit einer deutlich spürbaren Säure, dann kann man zum Riesling oder Sauvignon Blanc greifen. Auch ein sogenannter Vinho Verde aus Portugal hat diese Eigenschaften, er hat dabei aber nicht so viel Alkohol und kommt oft schon mit 9-10% Alk. aus.
Wer es lieber ein bisschen milder und nicht so Säure betont mag, der ist bei einem Burgunder sehr gut aufgehoben. Hier haben wir mit dem Weißburgunder und dem Chardonnay, zwei  recht neutral wirkende Weine, die somit auch universelle Speisebegleiter abgeben.  Der Grauburgunder ist etwas würziger und hat dadurch meistens etwas mehr Eigengeschmack. Doch auch ein Lugana, der vom Gardasee in Italien stammt, ist lecker mild, fruchtig und voll.
Mag man das Ganze etwas süßer, dann sollte man zu einer Spätlese oder einer Auslese greifen. Wobei aber nicht jede Spätlese wirklich lieblich ist. Wichtig bei Süßweinen im Sommer, dieser sollte auch eine schöne Säure haben um die Süße richtig auszugleichen. Dadurch ist der Wein dann eher elegant süß, statt pappig klebrig.

Bei Rosés gibt es 2 verschiedene Typen, die man leicht an der Farbe unterscheiden kann. Zum einen die Rosés, die nach der Saignée-Methode (Ausbluten) hergestellt wurden und damit ein wenig wie leichte Rotweine wirken. Sie sind auch eigentlich ein Nebenprodukt bei der Rotwein-Herstellung. Diese haben eine hellrote Farbe und sehen somit schon nach leichten Rotweinen aus. Hier bekommt man normalerweise fruchtige und volle Weine, die ebenfalls nicht zu säure betont sind.
Der zweite Rosétyp ist der klassische Rosé! Dieser ist deutlich heller und vom Farbton eher als lachsfarben zu bezeichnen. Dieser Typus wird wie Weißwein hergestellt und dabei dann ohne Schale vergoren. Die Weine sind sehr frisch und eher mineralisch als fruchtig. Dadurch sind sie aber auch lecker süffig und gerade an warmen Tagen die idealen Begleiter.

Wer es lieber mit etwas mehr Blubber mag, der kann im Frühling auch zu einem leckeren Secco greifen. Es gilt hier ähnliches wie beim Weißwein und Rosé. Dazu kommt beim Schaumwein aber natürlich noch die jeweilige Perlage. So nennt man die Dosierung der Kohlensäure. Es gibt Schaumweine, wie Sekt, Champagner oder Spumante, deren Kohlensäure natürlichen Ursprungs sind. Bei Secco oder Frizzante ist die Kohlensäure hingegen künstlich zugesetzt. Der Druck ist dort meistens knapp unter 3 Bar, so dass auf diese Schaumweine keine Schaumweinsteuer entfällt. Geschmacklich macht das keinen Unterschied, im Geldbeutel allerdings schon, beträgt die Schaumweinsteuer immerhin Brutto 1,21€ für eine 0,75 Liter Flasche.

Im Sommer sehr zu empfehlen ist ein leckerer Muskatellersekt kaufen oder Moscato D´Asti aus dem Piemont. Der Muskatellersekt ist leicht würzig und aromatisch, ansonsten aber trocken ausgebaut. Durch den Geschmack macht er im freien einfach besonders viel Spaß. Der Moscato D´Asti ist eine Spezialität aus dem Piemont. Dieser süße Sekt hat nur 4,5% Alkohol und eine leckere, nicht klebrige Süße. Beide Weine eignen sich prima als Aperitif. Der Muskatellersekt schmeckt bei gutem Wetter gekühlt noch einmal besonders gut.

Jetzt haben Sie Lust bekommen, selber mal ein paar leckere Weine für den Frühling auszuprobieren? Dann bestellen Sie sich doch gleich ein paar gute Tropfen Online. Beim Weinversender genuss7.de erhalten Sie viele tolle Weine, die Ihren persönlichen Frühling individuell verbessern können.