Das italienische Weinbaugebiet Apulien und seine Rebsorten

Apulien – Die Geschichte eines fabelhaften Aufstiegs

Apulien WeineBis noch vor wenigen Jahren war Apulien, wenn überhaupt, für seine Tomaten, Tafeltrauben und billigste aber immer dunkelrot schimmernde Fassweine bekannt. Diese Rotweine wurden gerne in den Norden verfrachtet, um den eher dezent-roten Rebsorten des Piemont und Südtirols ein Mehr an Rot und scheinbarer Tiefe mitzugeben. Viele Winzer standen vor dem Aus. Zu unrentabel, zu aufwändig und nicht zuletzt auch körperlich zu anstrengend erschien der Weinbau. Und Rebsorten wie Primitivo, Negroamaro oder Malvasia Nera waren der internationalen Weinwelt absolut fremd. Selbst in Italien schien sich kaum jemand für Weine aus diesen Rebsorten zu begeistern.

Heute erscheint das nahezu undenkbar. Mit der Jahrtausendwende kam der große Umschwung, der seinen Höhepunkt im Jahre 2019 noch immer nicht erreicht hat. Ein einzelnes Ereignis hierfür lässt sich nicht ausmachen. Es dürfte aber der berühmte Kairos, der perfekte zufällige Zeitpunkt, seine Hände im Spiel gehabt haben. Plötzlich war die Weinwelt offen für neue Rebsorten, neue Anbaugebiete, neue Entdeckungen. Zu satt waren viele vom immergleichen Chardonnay, Shiraz und Merlot. Kritiker, Weinjournalisten und nicht zuletzt Weinfreunde begaben sich auf die Suche nach dem großen Schatz autochthoner Rebsorten, über die Italien verfügt.

Wurzelechter geht Rotwein kaum

Fündig wurden sie natürlich auch in Apulien. Was sich Weinafficionados hier bot, war dann durchaus eine Schatzkammer: zahlreiche Weingärten, mit schier uralten Rebstöcken, denen die Reblaus nie etwas anhaben konnte, und eine Vielzahl an spannenden regionalen Rebsorten, die aromatisch die Weinwelt wirklich bereichern. Heute verfügt die Region über eine Weinanbaufläche von gut 108.000 Hektar, was ein wenig mehr ist, als alle 13 Anbaugebiete Deutschlands zusammen. Inzwischen gibt es hier 25 DOC-Regionen, die bekanntesten sind wohl Manduaria und Salento, sowie sechs Landwein-Regionen. Es ist in der Hauptsache Rotwein, der hier gekeltert wird.

80 Prozent der Weinproduktion gehen auf den Rotwein. Gemeinsam mit Sizilien und dem Veneto steht Apulien damit an der Spitze der italienischen Weinproduktion. Dies gilt rein objektiv für die Menge – und nicht wenige Weinfreunde lassen diesen Satz auch qualitativ und in genießerischer Hinsicht gelten. Kaum dass die Kunde von diesem Weinschatz die Runde machte, waren es vor allem junge Winzer, die hier ihre Chance sahen, auf dem Weinmarkt mit ihren Ideen vom idealen und perfekten Wein zu reüssieren. Viele brach liegende Weingärten mussten dazu wieder in Form gebracht und rekultiviert werden, Kelleranlagen modernisiert und ein dichtes, modernes Marketingnetz aufgebaut werden.

Mit Dynamik, Elan und Experimentierfreude an die Spitze

Doch die ganze Mühe und Investitionen sollten sich auszahlen. Es war die Zeit spannender Neugründungen, Neupflanzungen und frischer moderner Weine, die vor allem eines sind: fruchtig. Diese Aufbruchstimmung, dieser Elan war und ist den Weinen deutlich anzumerken: Die Rotweine Apuliens sind keine akademischen Weine, die man erst 20 Jahre in den Keller legen muss. Nein, sie sind Gaumenschmeichler par excellance, fruchtig, zugänglich und sowohl perfekte Solisten als auch geniale Essensbegleiter.

Dafür sorgen bis heute qualitätsversessene Kellereien, zu denen sich zahlreiche Winzer zusammengeschlossen haben, um die synergetischen Effekte dieses Zusammenschlusses für gemeinsame Investitionen und Vertriebsmaßnahmen zu nutzen. Eine große Rolle hat bei diesem Aufstieg auch der Gambero Rosso, der renommierteste Weinführer Italiens gespielt. Die Kritiker haben sehr schnell die Qualitäten und Potenziale dieser aufstrebenden Region erkannt und die Weine sehr gut bewertet. Damit wurde auch der Weg für kleinere ambitionierte Weingüter frei, die die Weinwelt bereichern. Heute sind Weine wie der Zolla Primitivo di Manduria weltbekannt.

Mehr als nur Primitivo

Die derzeit noch meistangebaute Rebsorte Apuliens ist der Negroamaro, eine Rebsorte, die intensive und fruchtige Rotweine hervorbringt, die über eine feine Bittermandelnote verfügen. Der absolute Publikumsliebling ist jedoch der Primitivo. Primitiv ist an dieser Rotwein-Rebsorte erstmal gar nichts. Sie heißt so, weil sie als erste Rebsorte reif wird. Damit hat er das Potenzial bis in den Herbst hinein unter der wärmenden Sonne Süditaliens Nährstoffe, Fruchtzucker und Extrakt anzusammeln, die sich in kräftigen, fruchtintensiven und nachdrücklichen Weinen niederschlagen. Das Zentrum des Primitivo sind das Salento aber auch in der Region um Manduria. Gemeinsam mit Negroamaro bildet der Primitivo die klassische Rotwein-Cuvee vor allem des Süden Apuliens, dem Salento. Neben diesen beiden Superstars spielen Nero di Troia, Malvasia Nera und Susumaniello noch eine tragende Rolle. Die meisten dieser Rebsorten waren vom Aussterben bedroht – inzwischen sind sie fester Bestandteil des Weinbaus im Süden Italiens.

325 Sonnentage im Jahr, das Ionische Meer und die Adria in unmittelbarer Nähe bilden den perfekten klimatischen Rahmen für den Weinbau, zumindest für all jene, die fruchtbetonte und intensive Weine bevorzugt. Wir sind hier stilistisch weit von cool-climate-Weinen entfernt. Winzer, die ihre Weine etwas dezenter haben wollen, finden in den Höhenlagen dieser Region spannende Weinberge. Die Ergebnisse können sich jetzt schon sehen lassen, werden in den kommenden Jahre aber bestimmt noch zu einigen lohnenden Entdeckungen führen.

Appasimento oder: Über das ‚Dahinwelken schöner Dinge‘

Eine bereits lohnende, weil extrem beliebte Entdeckung ist ein Rückgriff auf die Jahrtausende alte Tradition italienischen Weinbaus: das Appasimento Verfahren. Aus dem Ur-italienischen bezeichnet der Begriff das ‚Dahinwelken schöner Dinge und Menschen‘. Und was genau bedeutet das übertragen auf Rotwein? Bei dem Verfahren geht es darum, die Trauben so lange zu trocknen bis sie kaum mehr größer als Rosinen sind. Dies geschieht in riesigen Trocknungsanlagen – oder, je nach Wagemut des Winzers, bereits am Rebstock, wo aber die Gefahr des Pilzbefalls allgegenwärtig ist.

Das Ergebnis dieses Trocknungsvorgangs sind hochkonzentrierte und aromenintensive Trauben, aus denen besonders vollmundige Weine gewonnen werden, die Erinnerungen an einen kräftigen Rumtopf, frisch gekochte Marmelade aus Waldbeeren hochkommen lassen. Ein Klassiker dieser Methode ist der Amarone aus dem Veneto, der zu den mytischen Weinen der Weinwelt zählt. Aber geschmacklich können die Appasimento Weine aus Apulien durchaus mithalten.

Kulinarische Offenbarungen

Egal, ob es eher die intensiven und fruchtigen Rotweine sind, die zu Begeisterungsstürmen hinreißen oder eher subtilere, leisere Weine bevorzugt werden: Die Weine Apuliens sind geniale Essensbegleiter. Natürlich üben sie ihre Faszination auch solo aus, aber in Kombination mit der aromenreichen Küche Süditaliens, der Vielfalt an Kräutervariationen, ausdrucksreichen Gemüsekreationen und kräftigen Fleischvariationen, sind diese Weine unschlagbar. Sie halten dieser Küche nicht nur Stand, sondern umgarnen das Essen.

Wir dürfen durchaus gespannt sein, welche Weine, Rebsorten und originellen Cuvée uns in den nächsten Jahren noch erreichen. Wer die Dynamik, den Elan und die Experimentierfreude der Winzer aus Apulien jemals live erleben konnte, der ahnt, dass da noch jede Menge tolle Weine auf uns zukommen werden.

Kessler-Sekt, Deutschlands älteste Sektkellerei

Deutschlands älteste Sektkellerei

Kessler Sekt – Aus der Versenkung

Kessler Sekt aus EsslingenWenn man an moussierenden Wein denkt, denkt man an die Region Champagne in Frankreich. Das ist fast eine Selbstverständlichkeit. Doch wer braucht französischen Champagner, wenn man hochwertigen Sekt hat? Schauen wir mal zur Geburtsstätte des deutschen Sektes im Herzen der Esslinger Altstadt. Jeden Samstag betreten die Besucher dort den prächtigen Speyrer Pfleghof, füllen seine mittelalterlichen, von Eichenholzbalken gehaltenen Innenräume und geniessen originalen Kessler-Sekt.

Einst bevorzugter Tipp der württembergischen Königin Olga, des Kanzlers Konrad Adenauer und sogar der Hollywood-Legende Errol Flynn, geriet Kessler-Sekt schließlich für einige Jahrzehnte in Vergessenheit. Aber die Kellerei genießt dank der konsequenten Rückbesinnung auf ihre stolzen Traditionen eine Wiederbelebung. Heute ist Kessler wieder offizieller Lieferant der deutschen Regierung und produziert seinen Sekt immer noch in der gleichen Tradition wie das Champagner-Haus Veuve Cliquot und vermutlich mit der gleichen Leidenschaft.

Die Geschichte schäumender Weine

Perlweine, wie den deutschen Sekt, gibt es genau so lange wie normalen Wein. Die zweite Gärung, die die Karbonisierung erzeugt, kann auf natürliche Weise erfolgen, wenn die Temperaturen und die Lagerung es zulassen. Es gibt sogar antike römische und griechische Berichte über schäumende Weine, aber erst um 1700 begann die eigentliche Produktion. Jeder weiß, wie streng lokal die Franzosen über ihren geliebten Champagner denken. Umso weniger wird ihnen gefallen, wie dem Engländer William Shakespeare indirekt die Namensgebung des deutschen Sektes zugeschrieben wurde.

Shakespeares Charakter Falstaff in seinem Stück „Henry IV“ bestellt einen in England Ende 1500er Jahre einen beliebten portugiesischen Sherry-Wein mit den Worten: “Give me a cup of sack” Dieser Sack, bei dem das A als Ä gesprochen, inspirierte den deutschen Schauspieler Ludwig Devrient 1825, den Satz in einer Berliner Weinbar zu verwenden. Das behauptet zumindest der Kommunikationsdirektor von Kessler Sekt – aber der angerufene Kellner hatte nicht richtig hingehört und vermutete, dass Devrient sich sich wie gewohnt, einen Champagner wünschte. So wurde Sekt zunächst nur in Berlin zu einem Slangbegriff für Schaumwein. Offensichtlich war die Zeit reif für deutschen Sekt. Dieser Name wurde erst 1925 für ganz Deutschland verbindlich festgelegt.

Aufstieg und Niedergang

Ein Jahr später, 1826, gründete der Industrieunternehmer Georg Christian Kessler (1787-1842) in Esslingen am Neckar bei Stuttgart eine Niederlassung. Nach siebzehnjähriger Tätigkeit für den französischen Hersteller des Champagners Veuve Clicquot war Kessler bestrebt, Schaumwein nach Deutschland zu bringen. Sein Ziel war es nicht, französischen Schampus zu kopieren, sondern ein eigenständiges Getränk mit deutschen Trauben auf deutschem Boden anzubieten. Kurz nach seinem Debüt wurde der Kessler Sekt von deutschen Königen und Königinnen bewundert und erhielt internationale Auszeichnungen.

Sein Sekt genoss früh große Erfolge und wurde in ganz Europa und bis zur US-Ostküste verschifft. Als Kessler 1842 starb, wurde das Unternehmen an seinen persönlichen Freund Carl Weiss übergeben, und die Familie Weiss führte das Unternehmen bis 2004. Zu diesem Zeitpunkt litt die Firma, weil, wie Kaiser erklärte, „der Geist von Kessler verloren war“. Dies führte 2005 zu einer Insolvenz und einem Neustart. Während das Unternehmen den Besitzer wechselte, stoppte die Produktion nie, und das Unternehmen erlebt heute eine Renaissance.

Tradition und Moderne

Die Deutschen genießen im weltweiten Vergleich den höchsten Pro-Kopf-Verbrauch an Sekt, so ist es nicht verwunderlich, dass kleinere Produzenten wie Kessler sehr stolz darauf sind, ihre Traditionen und Qualität zu erhalten. Der neue Eigentümer, Christopher Baur, hat dem Unternehmen geholfen, wieder Fuß zu fassen, indem er der Tradition einen Hauch von Modernität verliehen hat. Die Qualität ist die gleiche, aber der Stil ist anders, und in der Kellerei verwenden sie neue Techniken, um die Aromen deutlicher hervorzuheben.

Ein Teil der Maschinen bei Kessler wurde erneuert, aber die traditionelle Methoden setzen sich bei der Fermentation immer noch durch. Dies ist einer der wenigen Orte in Deutschland, an dem Sekt noch auf altmodische Weise mit Flaschengärung hergestellt wird. Die Besucher können Einblicke in die Arbeit gewinnen, wenn die Weine, wie in der Vergangenheit, in Kellern voller Schimmel von Hand gedreht werden.

Die Wiederauferstehung der Marke

Die meisten größeren Sektproduzenten haben auf die weniger arbeitsintensive Methode der zweiten Gärung umgestellt, indem sie den Wein in große Tanks geben. Tatsächlich machen kleinere, hochwertige Produzenten wie Kessler weniger als zehn Prozent des deutschen Marktes aus. Das hat natürlich seinen Preis: Während eine durchschnittliche Flasche Sekt ab etwa 3,50 Euro zu bekommen ist, beginnt das Sortiment von Kessler bei nahezu dem Doppelten. Als regionaler Favorit wird 60 Prozent des Kessler Sektes lokal verkauft. Aber auch außerhalb Schwabens wächst die Nachfrage nach dem traditionellen Schaumwein.

Ein Rundgang durch die Kessler-Zentrale von Speyrer Pfleghof umfasst den von Eichenholzbalken dominierten Innenraum aus dem 16. Jahrhundert im Obergeschoss sowie den Produktionsbereich mit Förderbändern, Gabelstaplern und unzählig vielen Stapeln von Gärwein. Doch erst wenn man die mit Kerzen beleuchteten Stufen in die Keller hinunter geht, wird die Geschichte des Ortes lebendig. Dort werden die Flaschen in der zweiten Gärstufe von Hand gedreht, so wie sie es schon 1826 gemacht haben. Nach der Besichtigung können die durstigen Besucher, die verschiedene Sorten Sekt probieren. Neben den Einstiegs Sekten gibt es die Kessler Sekt Hochgewächs Reihe. Dazu gesellen sich dann noch der Riesling Jägergrün. Wer es ganz hochwertig möchte, der ist bei den Jahrgangs Sekten der Vintage Reihe richtig. Aber ob Kessler Sekt, Kessler Hochgewächs Chardonnay Brut, Kessler Hochgewächs Rosé, Kessler Jägergrün oder Kessler Vintage. Alle Sekte sind erstklassig, vor allem im Bezig auf Preis-/Leistung. Auch Online kann man Kessler Sekt bestellen, am Besten fast vor Ort beim Weinversand genuss7.de in Schönaich.

Ein paar Worte zur Persönlichkeit des Gründers

Christian von Kessler zog Anfang des 19. Jahrhunderts nach Reims und erlernte dort schnell die Kunst der Champagnerherstellung, indem er Angestellter in einer eher unbekannten lokalen Manufaktur wurde – was sich als nichts anderes als Veuve Cliquot herausstellte. Werde groß oder gehe nach Hause, wie man so schön sagt. Nachdem er dort einige Jahre lang, anfänglich als Buchhalter, gearbeitet hatte, wurde er schließlich in die Geschäftsleitung berufen und machte Veuve Cliquot zu der angesehenen und international anerkannten Marke, die es heute ist.

Nachdem er als jahrelanger Teilhaber die Möglichkeit bekam Veuve Cliquot komplett zu übernehmen passierte etwas Besonderes. Kessler verzichtete auf die Übernahme des Unternehmens und entschied sich für eine alle überraschende Wendung. Er beschloss Reims zu verlassen und in seine Heimatstadt Esslingen am Neckar zurückzukehren, um dort seinen eigenen Sekt zu kreieren. Das ist bemerkenswertes und vorbildliches Unternehmertum, dass noch in der Gegenwart als Vorbild taugt.

Gute Aussichten

Am beliebtesten sind die traditionellen Kessler-Sorten auf Basis von Clevner und Elbling, aber mit Hilfe ihres jungen Winzers Markus Krieg hat das Unternehmen auch limitierte Auflagen mit Riesling und Pinot Blanc auf den Markt gebracht. Dennoch sind die Mitarbeiter von Kessler stolz darauf, dass Innovation die Tradition nicht verdrängt. Schließlich ist es nicht nur ein deutscher Sekt, es ist Kessler Sekt. In dieser Region werden also nicht nur berühmte Autos und technische Produkte hergestellt, sondern es werden auch Spitzenweine erzeugt, die in der Lage sind, das Leben besser, schöner und genussreicher zu machen.

Bulgarini, die Weinperle des Gardasees neu bei genuss7

Weingut Azienda Agricola Bulgarini

Der Online Weinversand genuss7.de ist stolz darauf, dass Weingut Azienda Agricola Bulgarini neu im Produktportfolio begrüßen zu dürfen. Das Weingut liegt bei Pozzolengo am Südufer des Gardasees in der Nähe von Peschiera del Garda. Bekannt ist das Weingut vor allem für seine herausragenden Luganaweine und damit liegt es voll im Trend.

Der Trendwein Lugana

Bei Lugana handelt es sich um ein Weinbaugebiet im südlichen Bereich des Gardasees in der Region Lombardei, Provinz Brescia bzw. zum Teil in der Region Venetien, Italien. Das Lugana Gebiet umfasst die komplette Gemeinde Sirmione und teilweise die Gemeinden Desenzano del Garda, Lonato del Garda, Pozzolengo und Peschiera del Garda. Für einen Lugana ist die vorgeschriebene Hauptrebsorte Trebbiano di Soave, auch

Trebbiano di Lugana genannt. Aus dieser Rebsorte muss der Wein zu mindestens 90% bestehen. Zusätzlich dürfen nur maximal 10% andere weiße Rebsorten, die für den Anbau in der Lombardei oder der Region Venetien zugelassen sind, zugesetzt werden.

Genuss7 hat drei verschiedene Lugana von Bulgarini im Sortiment. Den Einstieg macht der Bulgarini Lugana DOC, ein typischer, frischer Weißwein vom Gardasee. Außerdem, den Bulgarini 010 Lugana DOC, der zum Teil im Holzfass ausgebaut wurde und deshalb mit zusätzlicher Aromen Vielfalt glänzt. Durch den teilweisen Holzfassausbau ist er voller und schmelziger im Geschmack. Abgerundet wird das Lugana Sortiment von Bulgarini durch den Bulgarini Ca´Vaibo Lugana Superiore DOC, ein Wein aus getrockneten Trauben, die zum Teil im Barrique ausgebaut wurden. Durch diese Methode wird der Wein vollfruchtiger und vielschichtiger.

Rotwein vom Gardasee

Neben verschiedenen Luganas hat der Weinversender genuss7 auch zwei Rotweine des Weinguts mit in sein Programm aufgenommen. Zum einen den Bulgarini Bruno Vino Rosso, einen, im Holzfass gereiften, Rotwein aus den Rebsorten Cabernet Sauvignon, Corvina und Merlot. Zum anderen, den Bulgarini Gerumi Vino Rosso, einen Rotwein aus getrockneten Trauben, aus den Rebsorten Merlot, Cabernet Sauvignon und Marzemino. Beide Weine sind ebenfalls typische Vertreter der Region.

Das Weingut

Das Weingut Bulgarini wird in dritter Generation von Fausto Bulgarini und seinem Vater Bruno geführt. Das Weingut selber zählt zu den kleineren Produzenten, da Sie lediglich etwa 35 Hektar Rebflächen bewirtschaften. Diese sind mit bis zu 80% mit der regionalen Variante des Trebbiano, dem Trebbiano die Lugana, auch Turbina genannt, bepflanzt. Durch die begrenzte Rebfläche ist auch die produzierte Menge limitiert. Durch die starke Nachfrage nach Lugana sind die produzierten Weine immer schnell vergriffen.

Jetzt Online verfügbar

Die Weine der Azienda Agricola Bulgarini sind ab sofort bei genuss7.de unter der URL www.genuss7.de/bulgarini.html verfügbar.  Eine Flasche der Bulgarini Weine startet dort bei unter 10 Euro. Die Weine kommen alle in den typischen. hochwertigen, bauchigen Flaschen des Gardasees mit eingeprägtem Logo. Der Wein ist jetzt ebenfalls für die Gastronomie verfügbar.