Piff Paff Puff! – Der etwas andere Rosé, jetzt neu im Weinregal.

Der Kult Rosé Piff Paff Puff!

Piff Paff Puff! Rosé Wein Christoph Hammel / Pfalz „Piff Paff Puff! – Wenn es nicht rosa glitzert ist es ja sinnlos“ – Dieser Spruch prangt plakativ auf dem neuen Rosé Wein vom renommierten Pfälzer Winzer Christoph Hammel vom Weingut Hammel & Cie.  Damit ist klar, die konservative Weinkundschaft soll mit diesem neuen Rosé nicht bedient werden. Der Rosé wurde speziell für den Online Weinversender genuss7.de gefüllt und ist eine Ergänzung zur Weißweincuvée BAM! die letztes Jahr prämiere feiern konnte. Genau wie der BAM! ist dieser Rosé ebenfalls im Comic Stil gehalten. Beide Weine sind unkompliziert und trinkfreudig.

Christoph Hammel meint….

Christoph Hammel sagt zum Piff Paff Puff! Rosé: “Dieser Rosé passt in den Sommer und stellt dabei keine großen Ansprüche. Für mich war es wichtig, dass dieser Wein zu jeder sich bietenden Gelegenheit passt. Das Anzeige was nicht zu diesem Wein passt sind Anzug und Krawatte.“

Die Pfalz ist deutschlandweit Vorreiter, wenn es um Weine von hoher Qualität geht, die gleichzeitig medienwirksam vermarktet werden. Den Grundstein dafür hatte damals Markus Schneider mit seinen Weinen wie Black-Print, Ursprung oder Kaitui gesetzt.

Die Piff Paff Puff Qualifikation

Christoph Hammel liebt nicht nur trinkfreudige Weine von hoher Qualität sondern er tobt sich auch gerne bei der Präsentation aus. Sein letztes Werk war der Topp Rosé „Für mich soll’s rote Rosen regnen.“, der preislich zwar ambitioniert war doch trotz allem vom Markt sehr gut angenommen wurde. Das Christoph Hammel gute Rosé-Weine kreieren kann, hat er schon mehrfach bewiesen, sein Standard Rosé „Sophie Helene“ hat beim größten Rosé-Weinwettbewerb, dem Rosé Cup Berlin 2017 immerhin den 2. Platz belegt.

Piff Paff Puff! ist Kult ?

Ob sein neuer Rosé ebenfalls zum Hit wird, das wird sich zeigen. Inhaltlich kann dieser Rosé mit einer guten Aromatik von Erdbeeren, Himbeeren, Kirschen, Johannisbeeren, etwas Zitrus und Pfingstrosen punkten. Am Gaumen ist er frisch, saftig, mit feiner Frucht und beschwingt. Seine Aufmachung wird bestimmt ihre Liebhaber finden und beides zusammen hat vielleicht sogar Kult-Potenzial. Die Zeit und die Akzeptanz im Markt wird es zeigen. Bestellen kann man den Wein unter der URL https://www.genuss7.de/piff-paff-puff.html beim Wein Versender genuss7.de in Schönaich.

Fazit

Der Wein ist ab sofort lieferbar und eignet sich bestens als Begleitung von Junggesellinnen-Abschieden und Hochzeiten, als Terrassenwein und für Partys. Piff Paff Puff ist einfach alles außer bieder.

Wermut ist der neuste Trend in der Cocktail- und Barszene

Wermut und seine Reise

Wermut oder auch VermouthDer Wermut  (Vermouth) erlebt gerade seine Renaissance und erobert die Barszene wie im Sturm. Damit löst der Wermut den letzten großen Barszene Trend mit Gin und Rum ab. In diesem Artikel beleuchten wir den Ursprung und die Geschichte des Wermuts, der neben dem klassischen Aperitif auch die Basis vieler wundervoller Cocktails ist oder auch die Grundlage großartiger Saucen.

Ursprung

Bereits die alten Ägypter verstanden die Kunst ihren Wein mit Kräutern und Gewürzen zu aromatisieren. Auch die Römer, die Griechen und Chinesen haben ihren Wein in der Antike und im Mittelalter mit Gewürzen und Kräutern versetzt. Oftmals wurden dem Wein Kräuter hinzugegeben, denen eine Heilkraft unterstellt wurde. In vielen Fällen auch schon das Wermutkraut (lat. Artemisia absinthium), welches den Ruf besaß gegen Rabies (Tollwut) und Hepatitis (Gelbsucht) zu helfen.

Geschichte

Vermouth, wie wir ihn kennen, entstand vermutlich im 16. Jahrhundert in Frankreich und wurde dort von Jeronimo Ruscelli, auch als Alessio Piemontese bekannt, verkauft. Als Erfinder des Vermouths gilt dennoch der Turiner Antonio Benedetto Carpano, der 1786 seinen Vermmouth in seinem Laden in großem Umfang verkaufte. Der Andrang war so groß, dass Antonio sein Geschäft 24 Stunden geöffnet hatte. Seine Popularität verlor der Vermouth Anfang des 20. Jahrhunderts, als die betrunken Land- und Stadtstreicher im Volksmund „Wermutbruder“ genannt wurden. Die damit verbundene negative Assoziation verbannte den Vermouth aus vielen Haushalten.

Die Renaissance des Wermuts

Alle Jahre wieder geht von der Barszene ein neuer Trend aus. In den letzten Jahren war es der Gin, dieser „Gin-Trend“ ging von der spanischen Barszene aus. Auch der Wermut-Trend hatte seinen Ursprung in Spanien und dieser löst dort gerade den Gin Stück für Stück ab. Im ganz Speziellen in den Tapas-Bars erfreut sich der Vermouth großer Beliebtheit. Wie auch beim Wein gibt es hier die 3 Alternativen Weiß, Rosé und Rot und somit wunderbar vielfältige Möglichkeiten den Wermut mit Speisen zu kombinieren.

Gesetzliche Definition

Bei Wermut handelt es sich um einen aromatisierten Wein, welcher mit Alkohol versetzt wurde. Ein zwingend vorgeschriebener Bestandteil ist das Wermutkraut. Der Alkoholgehalt muss mindestens 14,5 Volumenprozent und darf maximal bei 21,9 Volumenprozent Alkohol liegen. Die Bezeichnung Wermut ist auf europäischer Ebene geschützt, näheres ist in der EU-Verordnung „Nr. 251/2014, Anhang II A Nr. 3“ zu finden.

Wermut-Marken

Die bekanntesten und ältesten Marken für Wermut sind Martini und Cinzano aus Italien und Noilly Prat aus Frankreich. Jedoch wurden in den letzten Jahren hunderte von neuen Marken gegründet und diese wurden zum Teil schon in kurzer Zeit ein großer Erfolg.

Wermut im Handel

Den neuen Wermut Trend kann man auch im Handel nachvollziehen, immer mehr Wermuts finden Einzug in das Sortiment der Läden. Auch im Online Handel sind immer mehr Wermut Marken erhältlich. Beim Wein Versender genuss7 sind im letzten Jahr die verfügbaren Wermuts von einem auf sieben gestiegen. Ganz neu im Sortiment der „Werner Wemut PN Rosé“. Ein Rosé Wermut vom Weingut Ellermann-Spiegel aus der Pfalz, der auf Basis eines Spätburgunders (Pinot Noir) geschaffen wurde.

Unsere Liste der besonders empfehlenswerten Wermuts

BELSAZAR, Werner RG, Werner Wermut PN, Lillet Vermouth, Cocchi Vermouth di Torini, Carpano Antica Formula, La Valdotaine Vermouth Verney, Distilleries et Domaines de Provence Vermouth de Forcalquier, Nordesia Vermu Rojo, La Qintinye Blanc.

Pur oder als Longdrink

Wie eingangs erwähnt eignet sich ein Wermut pur und leicht gekühlt als Aperitif oder als Longdrink mit Tonic. Und keine Panik, eine angebrochene Flasche Wermut hält sich, wieder verschlossen, im Kühlschrank ca. 3 bis 4 Wochen.

Unsere Wermut-Tonic Lieblingsrezepte:

Der „Werner Wermut RG White“ basiert auf einem Riesling von Frank Spiegel, Weingut Ellermann-Spiegel. Gerade im Zusammenspiel mit dem herben East Imperial Tonic Water entwickelt sich im Glas eine komplexe Art, die im Finale ein wunderbares Spiel zwischen Süße, Bitterstoffe und Säure entwickelt.

10 cl Werner RG Wermut und 10 cl East Imperial Tonic Water im großen Rotweinglas serviert mit 2 Eiswürfeln und einem Stück Apfel oder Aprikose.

Der Wermut „Werner PN Rosé“ wird auf der Grundlage eines Spätburgunders (Pinot Noir) von Frank Spiegel, Weingut Ellermann-Spiegel, erzeugt. Die zart rotbeerigen Aromen und feine Würze wird von der Frische und der feinen Süße des Thomas Henry Tonic Waters wunderbar aufgegriffen.

10 cl Werner PN Wermut und 10 cl Thomas Henry Tonic Water im großen Rotweinglas serviert mit 2 Eiswürfeln und einer Himbeere oder Kirsche.

Negroni, der Cocktail-Klassiker

Der Cocktail-Klassiker „Negroni“ stammt aus Italien und wurde von Graf Negroni erfunden. Wie bei jedem Cocktail kann er geschmacklich, je nach verwendeten Zutaten variieren. Unser Lieblingsrezept basiert auf der Basis von Original Campari, Nordesia Vermu Tinto und dem französischen Citadelle Gin.

Zutaten: 30 ml Campari, 30 ml Nordesia Vermu Tinto, 30 ml Citadelle Gin, Eiswürfel, Orangenscheibe

Zubereitung: Die Eiswürfel in einen Tumbler geben. Gin, Campari und Wermut einfüllen (in dieser Reihenfolge). Umrühren und mit Orangenscheibe dekorieren.

Supertoskaner – Rotwein aus Italien

Die Kategorie Supertoskaner oder Supertuscan ist eine inoffizielle Bezeichnung für Rotweine aus der Toskana, welche sich an internationalen Rebsorten und deren renommierten Weinstile orientiert.

Die Geburtsstunde der Supertoskaner

Supertoskaner, die leckeren Rotwein Giganten aus der Toskaner

Supertoskaner, die leckeren Rotwein Giganten aus der Toskaner

Auch wenn die Geschichte der „Supertoskaner“ sehr stark mit dem Namen Marchesi Antinori verknüpft ist, war es Enzo Morganti vom Weingut San Felice, der mit dem Vigorello im Jahre 1968 den ersten Supertuscan erschaffen hat. Ebenfalls 1968 wurde zum Erstenmal der Sassicaia für den Handel erzeugt, jedoch deutlich später in den Markt eingeführt als der Vigorello. Den Durchbruch schafften die Supertoskaner jedoch erst mit dem ersten Jahrgang des Tignanello von Antinori, welcher aus dem Jahr 1971 stammt. Zu Beginn wurde der Tignanello jedoch reinsortig aus Sangiovese erzeugt, erst ab dem Jahrgang 1975 wurden dem Tignanello internationale Rebsorten beigemischt.

Der Super-Tafelwein

Da das damalige italienische Weingesetz eine Verwendung von ausländischen Rebsorten in der Toskana untersagte, mussten die Weine als schlichte Tafelweine (Vino da Tavola) deklariert werden. Inzwischen verfügen einige dieser Supertoskaner jedoch auch über einen Landweinstatus (IGT) oder sogar über eine kontrollierte Herkunftsbezeichnung (DOC/DOCG).

Maremma – toskanische Küste

Als Heimat der Mehrzahl aller Supertoskaner gilt die toskanische Maremma. Als Maremma wird im Volksmund die gesamte südliche Toskana bezeichnet. Jedoch umfasst sie im eigentlichen Sinne nur den flachen, von den Hügelketten der Monti dell’Uccellina unterbrochenen Küstenstreifen zwischen dem Golf von Follonica, den Flussläufen der Bruna und des Ombrone, sowie der Lagune von Orbetello am Monte Argentario. Die Maremma war im Mittelalter eine Sumpflandschaft und die Malaria-Hochburg Europas. Schon 1804 versuchten die Großherzöge der Toskana die Sümpfe zu entwässern, jedoch zog sich die völlige Trockenlegung bis in die 1930er Jahre. Die Maremma ist natürlich nicht das einzige Anbaugebiet in der Toskana, welches Supertoskaner hervorbringt, sondern es gibt auch im Chianti-Gebiet und im Montalcino-Gebiet einige herausragende Weine aus internationalen Rebsorten. Jedoch findet man in der Maremma die neuesten und spannendsten Weine in der Kategorie Supertoskaner.

Weinbau in der Maremma

Die Weinbaufläche der Maremma umfasst rund 65.000 Hektar. Die Böden der Maremma sind sehr abwechslungsreich, jedoch sind die Böden hauptsächlich von Lehm, Sand, Ton, Kies und Kalk geprägt. Aufgrund der klimatisch ähnlichen Bedingungen zum französischen Bordelais werden inzwischen vorwiegend Rebsorten wie Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot und Petit Verdot angebaut.

Meine Top 15 der Supertoskaner:

Grattamacco Bolgheri Superiore

Antinori Solaia

Ornellaia

San Felice Vigorello

Antinori Tignanello

Antinori Guado al Tasso

Sassicaia

Podere Il Carnasciale Il Caberlot

Antinori Le Mortelle Poggio alle Nane

Sapaio

Brancaia Il Blu

Montevertine Le Pergole Torte

San Giusto a Rentennano Percarlo

Podere Poggio Scalette Il Carbonaione

Poggio al Sole Reimitz